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Pferdepension / Stall

Stall:
Den historischen, gemauerten Ställen, welche im Innenhof unseres kleinen, sauberen und ordentlichen Bauernfamiliengehöfts liegen, sind Paddocks vorgelagert. Die Ställe sind alle offen und einzeln von außen zu begehen und haben im Schnitt eine Größe von ca. 3 x 6 m plus dem Paddock mit einer Größe von ca. 3 x 3 m. Dadurch haben unsere Tiere die Möglichkeit, über eine Länge von ca. 9 m geradeaus zu laufen. Das sind immerhin 5 - 6 Schritte bevor sie sich drehen müssen und nicht nur mal einer zur Seite und im Kreis wie in einer Box. Wollen die Tiere Kontakt, gehen Sie raus, aber sie haben auch mal eine Weile „Privatsphäre“ in ihrem Stall, was sie auch gerne nutzen. Bei nicht so kompatiblem Verhalten werden sie umgestellt. Dafür sind wir hier und haben ein Auge auf die Tiere und kennen sie nach einiger Zeit in- und auswendig.
Sollte sich ein Tier mal verletzt haben oder krank sein, haben wir durch den ständigen Kontakt die Möglichkeit, sofort zu reagieren und damit dem Halter so manchen Tierarztgang zu ersparen.
Die Ställe sind zu drei Viertel dick mit Spänen eingestreut, auf die im Winter noch Stroh draufkommt. Im Sommer wird einfach das Heu drin verteilt, welches noch drinnen oder draußen liegt, wenn die Tiere auf die Weide kommen. Die Ställe werden im Winter min. 4x in der Woche komplett gereinigt, im Sommer täglich. D.h. Nicht nur die Ballen werden entfernt, sondern die nassen Stellen ordentlich weggeharkt bzw. weggefegt. Erst dann wird neu eingestreut.  Es ist lustig, wenn uns die Leute manchmal fragen, ob denn hier auch Pferde stehen würden, aber das ist unser Anspruch an uns selbst.
Das Heu liegt in dem einen Viertel des Stalls, welches nicht eingestreut ist neben dem Eingang, wurde vorher aufgeschüttelt und kann auch angefeuchtet werden. Im Eingang tappen sich die Tiere die Hufe frei, so dass eingetretene Exkremente immer wieder herausfallen können statt sich festzusetzen (abgesehen davon kratzen wir jeden Morgen bei jedem Pferd die Hufe aus, bevor wir sie auf die Koppel bringen; Mauke und Huffäulnis gibt es hier nicht).

Versorgung:
Futter und Wurmkuren sind inklusive. Je nach Jahreszeit und wie oft und zu welchem Zweck das Pferd bewegt wird, wird Müslifutter zusammengestellt und zusätzliches Mineralfutter gereicht. Das Müsli ist haferfrei, damit das Ross auf dem ruhigen Wochenendausritt nicht zum Feuerstuhl wird. Vom Halter gewünschtes Zusatzfutter wird gerne mit eingemischt. Es gibt viel gutes Heu, welches auf Wunsch auch angefeuchtet wird. Ein Salzleckstein ist auch im Stall. Außerdem Früchte und Gemüse mit Öl oder mal einem Ei. In der Übergangszeit und im Winter wird öfter mal warm gefüttert: Mash oder Rübenschnitzel, Heucobs ect. mit Kräutertee und Leinsamenschleim – iih, aber denen schmeckt´s.

Weide:
Unsere Wiesen werden per Handarbeit von ungenießbaren Pflanzen (Platzräuber) befreit. Dadurch bleiben wertvolle Kräuter erhalten. Nach einer Einsaat mit spezieller Pferdeweide, von uns noch zusätzlich für die hiesigen Gegebenheit verändert, kann sich die dennoch karg gehaltene Weide voll entfalten, damit die Tiere gesund bleiben. Z.B. haben wir u.a.  wenig zu nährstoffhaltiges Weidelgras und dafür mehr steppenähnliches Knaulgras. Ab Oktober sind die Weiden nur noch zum Knabbern gut. Eine bleibt für genug Auslauf trotzdem ganzjährig offen und es wird nach Bedarf gutes Heu in die Raufen gereicht. Dadurch können die Tiere den ganzen Tag nach Herzenslust fressen oder knabbern und sich viel bewegen. Sie bleiben gesund, schlank, zufrieden und fit.
Der lange Laufweg ist auf ca. 140 m sanft ansteigend (natürliches Muskel- u. Sehnentraining) und verbindet sich mit schmalen, aber langen Koppelstücken (ca. 15 x 120 m). Dadurch haben die Tiere die Möglichkeit, über eine lange Strecke hinweg frei zu galoppieren und sich auszutoben (...und letztendlich beim Ausritt ausgeglichen und beim Training konzentriert zu sein). Die vielen langen Weidestücke sind schmal gehalten, damit eine gute Weidehygiene gewährleistet ist. Täglich wird säuberlich abgeäppelt (Wiederverwurmungsprävention). Auf die nächste Weide wird gewechselt, wenn alles herunter gefressen ist (also nicht nur die leckersten Kräutlein), das ist in der Regel nach 2-3 Tagen. Dann wird die Weide endbearbeitet und zum Nachwachsen geschlossen für ca. 4 Wochen. Spät am Abend, kurz vor der „Mückenstunde“ werden die Tiere am Halfter zum in der Nacht geschlossenen Hof in Ihre Ställe geführt. Erst dort wird einem nach dem anderen in aller Ruhe das Halfter abgenommen.  

Extras:
Entwurmt wird 2x im Winter gegen Dassellarven und das übrige Gewürm. Mehr ist durch die saubere Haltung hier eigentlich nicht notwendig.
 
Sollte es einem Tier mal nicht so gut gehen, erfährt es eine Extrabehandlung. Diese ist im Preis inbegriffen, und spart bis zu einem gewissen Grad den Tierarzt. Zum Beispiel: wenn Anzeichen für Kolik bemerkt werden, kann durch den engen Kontakt zum Tier sofort reagiert werden und nicht erst Stunden später. Wir leisten keine tierärztliche Hilfe, sondern bieten dem Tier kenntnisreiche Unterstützung bei Unwohlsein oder Verletzungen, erste Soforthilfe sozusagen. Bis jetzt, und in 10 Jahren hatten wir nur 3 Mal ein Problem (Pferd kam mit eigentlich chronischem Husten hierher – ist wieder top in Ordnung, „Aufregungskolik“ nach Umsiedlung zu uns als Youngster – seitdem nie wieder, und eine Kronverletzung – täglich kundig versorgt u. ohne die geringste Infektion ausgeheilt), hat das ausgereicht. Selbstverständlich würde der Tierarzt gerufen, wenn abzusehen wäre, dass unser Können nicht mehr ausreicht!

Wenn das Wetter sehr heiß ist (ab ca 28 Grad), werden Eure Lieblinge über die Mittagszeit in die kühlen Ställe geführt und wenn wir bemerken, dass jemand ein paar Tage nicht da war, wird auch das Fell mal übergeputzt. Am späteren Nachmittag werden sie im Stallpaddock geduscht und `ne Weile in ihrer Pfütze stehengelassen. Wasserscheue Tiere lernen von den anderen nach kurzer Zeit, ihre Dusche zu genießen. Dann werden sie wieder auf die Koppel gebracht, panieren sich, laufen nach hinten und sind offensichtlich glücklich.

Soll der Hufschmied kommen oder die Impfung steht an? Wir sind da und kümmern uns, damit alles klappt, auch wenn der Halter nicht hier ist.

Dein Pferd soll jeden Abend einen Apfel bekommen oder irgendeine Stelle muss eingeschmiert werden? Klar, machen wir.

Alles in allem sehen wir zu, dass sich der von der Arbeit gestresste Pferdeeigentümer hier bei uns nur noch um die angenehmen Seiten zu kümmern braucht. Ruhige, gut bemuskelte Tiere mit glänzendem Fell und gesunden Hufen sind das Ergebnis liebevoller Fürsorge von Pflegern, die ihr Handwerk verstehen.

Preis:  Vollverpflegung wie beschrieben für € 330,- pro Monat.

Wenn Ihr Fragen habt oder zu uns kommen wollt, ruft uns einfach an, damit wir auch genug Zeit für Euch haben: 033731-32592

   
   
   
   
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